Geschichte
ZEITTAFEL:
um10000 v.Chr. Ende der Eiszeit - Ältere Steinzeit - Endmoräne am Watzenbichl (Grünhübl).
um 2000 Jungsteinzeitliche Funde am Pölshals.
um 600 Figurenwagen von Strettweg.
Christi Geburt Der römische Handelsweg in Noricum führt von Aquileia über Virunum - Noreia - Ad pontem - Monate - Pölshals nach Ovilava (Wels).
270 n.Chr. Römerzeitlicher Schatz in der Paig/Strettweg.
500 Ende der Römerherrschaft - Völkerwanderung.
um 600 Awarenherrschaft über den Ostalpenrand - Alpenslawen besiedeln das Murtal.
um 750 Salzburger Missionare ziehen durch das Aichfeld - Undrima.
um 850 Undrimagau des Grafen Luipold - Bayern und Franken besiedeln das Murtal.
um 970 Mark an der Mur - Grafschaft Judenburg unter den Eppensteinern (Marwardinger).
1074 Erste urkundliche Nennung von Judenburg - Zehend von Praitenfurt.
1103 Die Maut von Judenburg übergeben die Eppensteiner dem Stift St. Lamprecht - Graf Waldo
von Rein einer der Zeugen in der Urkunde.
1114 Erste Nennung vom Zirbitz - „alpis cirke“.
1122 Nach den Eppensteinern werden die Traungauer Markgrafen und erben den Allodialbesitz der Eppensteiner.
1164 Alpe Seetal wird den St. Lamprechtern strittig gemacht.
1192 Den Traungauern folgen die Babenberger - Judenburg wird wichtiger Grenzort gegen Kärnten.
1194 Nennung Zirbitz - Schirnitz - „sirbitz major“.
1218 Seckau wird Bistum.
1224 Judenburg erhält Stadtrecht.
1260 Die Judenburger Ritter erhalten eine ständige Wasserleitung von den Quellen in Oberweg (Feuerbach).
1277 Im Privileg König Rudolfs I. wird die Judenburger Alm als Besitz der „civitas in Judenburga“ deklariert und
nur der Fronhof „Schaflehen“ als Besitz der Mönche von Seckau anerkannt.
1334 Erste urkundliche Erwähnung von „Ossach“ als Gegendbezeichnung (urk, 1334 Osterchogel).
1339 Herzog Albrecht schlichtet im Streit um die Seetaleralpen.
1433 In der Stadtordnung von Judenburg billigt man den Fleischhackern zu, ihren Viehbestand auf der Seetaler
Alm zu weiden (Fleischhackeralpe 1489).
1443 „Osser“ ob Judenburg (Deutung: haferliefernde Bauern, Ossach ovsje = Haferfeld).
1460 Monopol für den Speikhandel wird vergeben - Sammelgebiet Seetaler Alm.
1473 Beginn der Waitschacher Wallfahrt.
1559 Den Judenburgern wird erlaubt, auf der Judenburgeralm ein Eisenbergwerk mit Blähhaus und einen
Hammer zu errichten.
1600 Einstellung des Erzabbaues - wird erst im 18. Jahrhundert wieder aufgenommen.
1767 Der Judenburger Bürger und Braumeister Josef Rieder errichtet einen Holzkohlenflossofen.
1861 Endgültige Einstellung des Erzabbaues - die durchschnittliche Roheisenerzeugung betrug 150 bis 250 t im
Jahr.
um 1900 Entstehung des Truppenübungsplatzes Seetaleralpe.

















